III. Leopold Munk
 | Leopold Munk: Unternehmensleiter von 1974 bis 1991 |
Mit Charme und Charisma und einem ausgeprägten Sinn für Humor brachte Leopold Munk dem Kunden und Messebesucher die neuesten technischen Errungenschaften seines Unternehmens näher. Damit praktizierte er schon damals auf bodenständige und überaus effiziente Art das, was man heute gerne etwas hochgestochen „Customer-Relationship-Management“ nennt: professionelle Kundenbindung, die weit über den Augenblick hinaus wirkt.
Seit 1974 Unternehmenschef, modernisierte der Enkel des Firmen- gründers den gesamten Maschinenpark, erweiterte die Produktpalette und widmete sich mit Begeisterung seiner zweiten großen Leidenschaft, der Feuerwehr. Eine Feier der Floriansjünger ohne Leopold? Undenkbar! Er kannte Gott und die Welt, verfügte über ein beeindruckendes Gedächtnis und wusste oft mehr über die Anwesenden zu erzählen als deren nächste Verwandte. Aber er brillierte nicht nur mit amüsanten Anekdoten, sondern auch als cleverer Tüftler. Das Ergebnis war eine ganze Reihe neuartiger Produkte wie zum Beispiel Schlauchbrücken, Hebebäume und Auffahrdielen. Mithilfe dieser Innovationskraft beförderte Leopold Munk das Unternehmen alsbald zum führenden Feuerwehrausstatter der Region. |
IV. Ferdinand Munk
 | Ferdinand Munk: Unternehmensleiter von 1991 bis heute | Im zarten Alter von etwa 20 Jahren beschloss Ferdinand Munk, dass die Kunden nicht so schwer an den Leitern aus dem Hause Munk zu tragen haben sollten. Aus diesem Grunde entschied er sich schon bald für den im wahrsten Sinne des Wortes leichtesten Weg in Richtung Zukunft: die Herstellung von Leitern aus Aluminium. „Das ist der Werkstoff der Zukunft, in den wird jetzt investiert!“, so sprach er mit Zuversicht und Weitblick und schritt unverzüglich zur Tat: Im Jahre 1982 gründete er die Firma Ferdinand Munk Leiternbau und widmete sich von nun an voller Eifer der Entwicklung, Konstruktion, Fertigung sowie dem Vertrieb von Leitern, eben vornehmlich aus Aluminium. Und siehe da, er hatte eine vorzügliche Wahl getroffen: Die modernen Munk-Leitern konnten allenthalben gefallen und waren alsbald sehr begehrt in der ganzen Region und sogar darüber hinaus. So schaffte er zielstrebig weiter – bis das Schicksal ihm viel zu früh den Vater nahm. Und so kam es, dass Ferdinand bereits im Jahre 1991 am Ruder der Leopold Munk KG stand und kaum zwei Jahre später das Stammunternehmen mit seiner eigenen Firma vereinte – die Günzburger Steigtechnik erblickte das Licht der Welt.
Unter der Führung von Ferdinand Munk steht heute wie damals die Erschließung neuer Technologien und Märkte im Fokus. Firmenstrategie und Produktentwicklung werden von der Philosophie „Steigtechnik mit Grips“ geprägt. In der Praxis bedeutet dies, dass langlebige Qualität mehr zählt als Kosteneinsparung um jeden Preis. Das Ergebnis ist bekannt: Heute zählt das schwäbische Familienunternehmen zu den ersten Adressen in Sachen Steigtechnik. Aber damit nicht genug: Auch das Wohl seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt Ferdinand Munk sehr am Herzen, ebenso seine Heimatregion. Diese unterstützt er nicht nur als aktiver Kommunalpolitiker, sondern auch durch ein enormes ehrenamtliches Engagement, das vor Kurzem mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes durch Bundespräsident Horst Köhler honoriert wurde.
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