MEILENSTEINE

Ereignisreiche Meilensteine der GÜNZBURGER STEIGTECHNIK

Wo wir sind, ist oben. Seit nunmehr über 116 Jahren hat sich die Familie Munk der Steigtechnik verschrieben – und das mit großem Erfolg: Unser Unternehmen zählt zu den führenden seiner Branche. Dieser Aufstieg hat natürlich Gründe: Leidenschaft und Erfindergeist gehören seit Generationen zur Tradition. Gleiches gilt für das klare Bekenntnis zu unserer Heimatregion, dem Standort Günzburg und damit zu den Menschen, die hier leben und arbeiten. Dank dieser soliden Basis ist die GÜNZBURGER STEIGTECHNIK für kommende Herausforderungen bestens gerüstet. Mit Weitblick, Kundennähe und Kreativität. So behaupten wir unseren Spitzenplatz im Bereich der Steigtechnik – und werden auch in Zukunft mit Lösungen überzeugen, die Sie in Sachen Wirtschaftlichkeit und Arbeitssicherheit „on top“ bringen.

 

Gründung der Wagnerei durch Leopold Munkleopold-munk

Die geradezu märchenhafte Geschichte der GÜNZBURGER STEIGTECHNIK beginnt im Jahre 1899. Damals gründete der 23 Jahre junge Leopold Munk im schwäbischen Dörfchen Reisensburg eine Wagnerei. Schon damals war er beseelt von Pioniergeist: Der Urgroßvater des heutigen Geschäftsführers Ferdinand Munk lenkte als Erster ein Fahrrad durch Reisensburg und bereits anno 1906 wurde eine seiner Produktionsmaschinen durch Motorkraft angetrieben.

In den ersten Jahren des vergangenen Jahrhunderts verließen immer mehr Leitern die Mechanische Wagnerei Leopold Munk und nach dem Ersten Weltkrieg erfolgte die vollständige Umstellung der Fertigung auf Feuerwehr-, Haus- und Gartenleitern. Eine Entscheidung, die sich auszahlen sollte: Produkte aus dem Hause Munk waren in der Region bald erste Wahl und 1925 konstruierte Leopold eine Gartenleiter, die auf der Handwerksmesse in München prompt mit der Goldmedaille prämiert wurde.

 

 

Von Dorf zu Dorf, kreuz und quer durch die Lande bei Wind und Wetterludwig-munk

Ab 1925 zieht das Unternehmen Munk immer weitere Kreise. Als Erster in Reisensburg besitzt Ludwig Munk ein Motorrad und mit diesem ist er unermüdlich unterwegs. Sein Ziel: die Feuerwehren und Gemeinden der Region. Als Reisebegleiter im Rucksack immer mit dabei: das selbst gefertigte Modell einer mehrteiligen, ausfahrbaren Feuerwehrleiter. Heute würde man so etwas wohl einfach „Promotion-Tour“ nennen, doch damals ist es eine Aufsehen erregende Pioniersleistung. Schon bald sind sowohl Ludwig als auch seine Leiter in der ganzen Gegend für ihr eisernes Durchhaltevermögen bekannt und die Erfolgsgeschichte nimmt ihren weiteren Lauf: Anfang der 1950er-Jahre wird die Firma Leopold Munk Leiternbau aus der Taufe gehoben. Ludwig gibt die Wagnerei auf und widmet sich von nun an ganz dem Bau von hochwertigen Leitern. 1969 schließlich kann die erste Patentanmeldung gefeiert werden: Spezialstützen für Gartenleitern.

Professionelle Kundenbindung mit Charme und Charismaleopold-munk2

Mit Charme und Charisma und einem ausgeprägten Sinn für Humor brachte Leopold Munk dem Kunden und Messebesucher die neuesten technischen Errungenschaften seines Unternehmens näher. Damit praktizierte er schon damals auf bodenständige und überaus effiziente Art das, was man heute gerne etwas hochgestochen „Customer-Relationship-Management“ nennt: professionelle Kundenbindung, die weit über den Augenblick hinaus wirkt.

Seit 1974 Unternehmenschef, modernisierte der Enkel des Firmengründers den gesamten Maschinenpark, erweiterte die Produktpalette und widmete sich mit Begeisterung seiner zweiten großen Leidenschaft, der Feuerwehr. Eine Feier der Floriansjünger ohne Leopold? Undenkbar! Er kannte Gott und die Welt, verfügte über ein beeindruckendes Gedächtnis und wusste oft mehr über die Anwesenden zu erzählen als deren nächste Verwandte. Aber er brillierte nicht nur mit amüsanten Anekdoten, sondern auch als cleverer Tüftler. Das Ergebnis war eine ganze Reihe neuartiger Produkte wie zum Beispiel Schlauchbrücken, Hebebäume und Auffahrdielen.
Mithilfe dieser Innovationskraft beförderte Leopold Munk das Unternehmen alsbald zum führenden Feuerwehrausstatter der Region.

Die GÜNZBURGER STEIGTECHNIK Ferdinand-munk_01

Im zarten Alter von etwa 20 Jahren beschloss Ferdinand Munk, dass die Kunden nicht so schwer an den Leitern aus dem Hause Munk zu tragen haben sollten. Aus diesem Grunde entschied er sich schon bald für den im wahrsten Sinne des Wortes leichtesten Weg in Richtung Zukunft: die Herstellung von Leitern aus Aluminium.

„Das ist der Werkstoff der Zukunft, in den wird jetzt investiert!“, so sprach er mit Zuversicht und Weitblick und schritt unverzüglich zur Tat: Im Jahre 1982 gründete er die Firma Ferdinand Munk Leiternbau und widmete sich von nun an voller Eifer der Entwicklung, Konstruktion, Fertigung sowie dem Vertrieb von Leitern, eben vornehmlich aus Aluminium. Und siehe da, er hatte eine vorzügliche Wahl getroffen: Die modernen Munk-Leitern konnten allenthalben gefallen und waren alsbald sehr begehrt in der ganzen Region und sogar darüber hinaus. So schaffte er zielstrebig weiter – bis das Schicksal ihm viel zu früh den Vater nahm. Und so kam es, dass Ferdinand bereits im Jahre 1991 am Ruder der Leopold Munk KG stand und kaum zwei Jahre später das Stammunternehmen mit seiner eigenen Firma vereinte – die GÜNZBURGER STEIGTECHNIK erblickte das Licht der Welt.

Unter der Führung von Ferdinand Munk steht heute wie damals die Erschließung neuer Technologien und Märkte im Fokus. Firmenstrategie und Produktentwicklung werden von der Philosophie „Steigtechnik mit Grips“ geprägt. In der Praxis bedeutet dies, dass langlebige Qualität mehr zählt als Kosteneinsparung um jeden Preis. Das Ergebnis ist bekannt: Heute zählt das schwäbische Familienunternehmen zu den ersten Adressen in Sachen Steigtechnik. Aber damit nicht genug:
Auch das Wohl seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt Ferdinand Munk sehr am Herzen, ebenso seine Heimatregion. Diese unterstützt er nicht nur als aktiver Kommunalpolitiker, sondern auch durch ein enormes ehrenamtliches Engagement, das vor Kurzem mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes durch den ehemaligen Bundespräsident Horst Köhler honoriert wurde.